Universelle Testvorrichtung für Kommunikationssch­nittstellen bei Vakuumgeräten

Erarbeitung eines konkreten Konzepts für eine Vorrichtung, mit welcher wahlweise verschiedene Kommunikationssysteme auf prinzipielle Funktion geprüft werden können.

Universelle Testvorrichtung für Kommunikationsschnittstellen bei Vakuumgeräten.

Konzipieren Sie eine universelle Prüfvorrichtung für industrielle Kommunikationsschnittstellen.

Pfeiffer Vacuum steht weltweit für innovative und individuelle Vakuumlösungen, für technologische Perfektion, kompetente Beratung und zuverlässigen Service. Seit über 120 Jahren setzen wir damit Maßstäbe in der Vakuumtechnik. Ein besonderer Meilenstein war die Erfindung der Turbopumpe vor mehr als 50 Jahren in unserem Hause. Nach wie vor sind wir dank unseres Know-hows Technologie- und Weltmarktführer auf diesem Gebiet.

Pfeiffer Vacuum ist der einzige Anbieter von Vakuumtechnik mit einem kompletten Produktportfolio: Vom einzelnen Bauteil bis hin zum komplexen Vakuumsystem.
Produkte und Lösungen von Pfeiffer Vacuum finden Anwendung in den Märkten Analytik, Industrie, Forschung & Entwicklung, Beschichtung und Halbleiter. Die Hauptmärkte der Gesellschaft liegen in Europa, den USA und Asien. Gegründet 1890, ist Pfeiffer Vacuum heute mit etwa 3.200 Mitarbeitern sowie über 20 Tochtergesellschaften weltweit aktiv.

Im Zuge der fortschreitenden Industrialisierung und des globalen Wandels der Geschäftsmodelle verbreiten sich Schnittstellen zur industriellen Kommunikation an verschiedenen Geräten und Anlagenteilen, so auch an Geräten zur Erzeugung, Steuerung und Charakterisierung von Vakuum. Dadurch sind sowohl bei Produktion als auch bei Wartung und Service eine Vielzahl solcher Schnittstellen zu beherrschen, was eine entsprechende Spezialausrüstung und Kenntnis derselben voraussetzt, obgleich in diesen Fällen nur eine rudimentäre Funktionsprüfung ohne tatsächlichen Datenaustausch benötigt wird. Dies betrifft sowohl klassische Feldbusse als auch Industrial Ethernet.

Erarbeitung eines konkreten Konzepts für eine Vorrichtung, mit welcher wahlweise verschiedene Kommunikationssysteme auf prinzipielle Funktion geprüft werden können, tatsächlicher Datenaustausch ist nicht unbedingt notwendig. Zu berücksichtigen sind dabei unterschiedliche Steckverbinder, physikalische Signale und spezifische Varianten wie Baudraten oder Adressierungen. Es sollen mindestens die Feldbusse und Ethernet-basierten Systeme Profibus-DP V0 (D-Sub, M12B), DeviceNet (M12A), Profinet, EtherNet/IP, EtherCAT (jeweils M12D, RJ45) betrachtet werden.

Die spezifischen Kenntnisse des Anwenders sollen dabei als minimal vorausgesetzt werden, eine einfache Anzeige nach dem Schema „in progress“ / „pass“ / „fail“ und Erkennung der Schnittstelle kann durch erweiterte Informationen (auch über Zusatzeinrichtung wie z.B. Handy-App) ergänzt werden. Die Vorrichtung soll sowohl im Fertigungsprozess mittels Anbindung an übergeordnete Systeme zur Qualitätssicherung als auch mobil als stand-alone-Gerät einsetzbar sein. Eine Erweiterung bzw. Konfiguration auf konkrete Prüflinge oder weitere Schnittstellen im Bedarfsfall soll vorgesehen werden.

Hierzu sind die jeweiligen Beschreibungen der Bussysteme zu sichten und ein Mechanismus zu finden, wie ohne weitere Kenntnis des konkreten zu untersuchenden Prüflings die Schnittstelle auf prinzipielle Funktion getestet werden kann oder – falls dazu weitere Konfigurationen notwendig sein sollten – wie diese möglichst einfach zu gestalten sind. Ebenfalls ist die Verwendung der unterschiedlichen Busphysiken und Steckverbinder zu berücksichtigen.